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Arbeitskreis Fledertierschutz Solingen e.V. AKFSG
Anmerkung AKFSG (11/1999): Die Post AG hat sich bewegt ! Eine Fledertierbriefmarke liegt vor. Jana und Wolf-Peter waren hart am Ball und haben aus der Schneckenpost den wilden Reiter gemacht. Am 04.11.1999 ist die Herausgabe einer Marke mit einer Großen Hufeisennase (Rhinolophus ferrumequinum) realisiert worden. Gratulation an Jana und Wolf-Peter für Eure Hartnäckigkeit!
Fledertiere auf Briefmarken (Bats on postage stamps) Stand: Anfang 1999von Jana Stepanek & Dr. Wolf-Peter Friedrich,Rosenhofsiedlung 1, D-91486 Uehlfeld (Tel.: 09163/959783)Seit mindestens 1992 laufen in Deutschland Bemühungen von Seiten vieler Fledermausschützer, sich beim Bundesministerium für Post und Telekommunikation für die Herausgabe einer Fledermausbriefmarke einzusetzen. Leider sind diese Bemühungen lange Jahre nicht von Erfolg gekrönt worden. Nichtsdestotrotz nahmen wir dies zum Anlaß, sich in dieses Thema zu vertiefen und gezielt Fledertierbriefmarken aus aller Welt zu sammeln.
1 Deutsche Demokratische Republik 1962: Plecotus sp.;
Die erste naturalistische Darstellung wurde 1948 von Chile herausgegeben. Bis heute (Stand Januar 1998) sind weltweit ca. 140 verschiedene Motive bekannt, die naturalistische Fledertier-Darstellungen auf Briefmarken zeigen. Da solche Marken oft in verschiedenen Wertstufen vorliegen, ist die Zahl der 'Fledertier-Briefmarken' natürlich noch deutlich höher (schätzungsweise 170-180 Marken) als die Zahl der Motive. Zudem gibt es noch zahlreiche stilisierte Darstellungen von Fledertieren auf Briefmarken (die ersten wurden 1894/97 in China herausgegeben).
2 Polen 1976: Plectus sp. (Neben dem Hauptmotiv, der Darstellung einer Höhle aus dem Ojcowski-Nationalpark, enthält das Markenbild diese bereits stark stilisierte Wiedergabe einer fliegenden Fledermaus.);
Mit Nachricht vom 16.12.1997 teilte uns schließlich das Bundesminsterium für Post und Telekommunikation mit, daß für August 1999 der Vorschlag für ein Sonderpostwertzeichen "Bedrohte Tierarten in Deutschland: Fledermäuse" ins Jahresprogramm 1999 aufgenommen ist. Es bleibt nur noch zu hoffen, daß es dabei bleibt und eine gelungene Motivgestaltung verwirklicht wird! (AKFSG: Anmerkung siehe oben)
3 Bundesrepublik Deutschland 1978: Palaeochiropterix tupaiodon;
Anläßlich der von der Deutschen Post für 1999 geplanten Sondermarke "Bedrohte Tierarten in Deutschland: Fledermäuse" wird ein Nyctalus-Sonderheft "Fledertiere auf Briefmarken" erscheinen! Das Sonderheft ist inzwischen erscheinen! Anfragen an folgende Anschrift: Frau Renate Haensel, Brascheweg 7, D-10318 Berlin-Karlshorst Tel./Fax 0 30/5 09 99 66
4 Jersey 1979: Pteropus rodricensis (Der Rodrigues-Flughund, benannt nach einer östlich von Mauritius gelegenen Insel, wird seit 1976 durch ein im Zoo von Jersey auf Initiative vom "Jersey Wildlife Preservation Trust" durchgeführtes Zuchtprogramm vor dem Aussterben bewahrt.);
Fledertiere auf Briefmarken, ob fossil oder rezent, vom Abendsegler bis zur Zwergfledermaus, aus allen Postgebieten der Welt, von Antigua bis Zil Eloigne Sesel, sind der Gegenstand dieser Abhandlung, die ausnahmslos alle naturalistischen Darstellungen farbig im Bild vorstellen und mit treffenden Texten erläutern wird. Über 140 verschiedene Motive werden dabei von den beiden Autoren, Jana Stepanek und Wolf-Peter Friedrich, ausgewertet. Die gebotenen Informationen richten sich gleichermaßen an den Naturschützer wie den Motivsammler. Sie liefern dabei auch einen umfassenden Hintergrund zu dem von der Deutschen Post vorgesehenen Sonderpostwertzeichen "Fledermäuse". Mit einigen ausgewählten Beispielen stilisierter Darstellungen von Fledertieren auf Briefmarken wird das Thema ergänzt und abgerundet.
5 Bulgarien 1983: Rhinolophus ferrumequinum;
Hinweis: Wollen Sie die Briefmarke sehen, picken Sie mit der Maus auf die Miniaturansicht der Briefmarke und die Vollbilddarstellung wird geladen. Um auf diese Seite zurückkehren zu können, gehen sie bei der Vollbilddarstellung auf den ZURÜCK- Pfleil oben in Ihren Brouser!!
6 Bulgarien 1983: Plecotus auritus;
Fledertiere auf Briefmarken - eine Auswahl unter besonderer Berücksichtigung der europäischen Arten: 7 Frankreich 1986: Rhinolophus hipposideros; 8 Belgien 1987: Rhinolophus hipposideros; 9 Bulgarien 1989: Nyctalus noctula; 10 Bulgarien 1989: Rhinolophus ferrumequinum (Dargestellt wurde jedoch eindeutig Plecotus sp.); 11 Bulgarien 1989: Myotis myotis; 12 Bulgarien 1989: Vespertilio murinus; 13 Grenada 1990: Myotis myotis (Die im Markentext genannte englischsprachige Bezeichnung "little brown bat" und einige Details der Zeichnung lassen jedoch eher darauf schließen, daß Myotis lucifugus die Vorlage für diese Abbildung stellt. Ein nahezu identisches Fledermausmotiv liegt auch als Bestandteil einer Blockausgabe vor.); 14 Tschechoslowakei 1990: Plecotus auritus; 15 Kambodscha 1993: Myotis nattereri; 16 Litauen 1994: Nyctalus noctula; 17 Jugoslawien 1995: Rhinolophus blasii; 18 Tansania 1995: Rhinolophus ferrumequinum; 19 Tansania 1995: Plecotus auritus (Tatsächlich ist eine Myotis-Art dargestellt.); 20 Tansania 1995: Plecotus auritus; 21 Polen 1997: Plecotus auritus; 22 Polen 1997: Nyctalus noctula; 23 Polen 1997: Myotis myotis; 24 Polen 1997: Vespertilio murinus.
Ergänzung 4.7.1999, Jana Stepanek: Briefmarken mit Fledertiermotiven im Jahre 1999 ? ? 1999, Madagaskar: Pteropodidae, Flughund (diese Marke stammt von einer amerikanischen Agentur); ? ? 1999, Madagaskar: Pteropodidae, (diese Marke mit dem zusätzlichen LIONS- Symbol stammt von einer französischen Agentur), möglicherweise Pteropus giganteus; 26.03.1999, Nicaragua, Glossophaginae (Langzungen- Fledermaus); möglicherweise Glossophaga soricina; 20.5.1999, Nord-Korea: Detailansicht Fledermausflügel (auf einer Ausgabe zu Ehren von Charles Darwin); 30.6.1999: El Salvador: Glossophaga soricina (Spitzmaus-Langzüngler); Desmodus rotundus (Gemeiner Vampir); Noctilio leporinus (Großes Hasenmaul), Vampyrum spectrum (Große Spießblattnase), Ectophylla alba (Honduras-Zwergfledermaus); Myotis nigricans; 21.08.1999, Jersey, Pipistellus nathusii (Rauhaut- Fledermaus); 04.11.1999, Deutschland, Rhinolophus ferrumequinum (Große Hufeisennase)
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